Die häufigste Antwort auf „Was kostet eine Webseite erstellen lassen?" ist: „Das kommt drauf an." Das stimmt — erklärt aber nichts. Deshalb findest du hier konkrete Zahlen, aufgeschlüsselt nach Ziel, Umsetzungsart und Umfang.
Wir bauen seit 2018 Webseiten für kleine und mittlere Unternehmen, ausschließlich mit Festpreisen. Kein Stundensatz, kein offenes Ende. Was wir hier schreiben, entspricht dem, was wir unseren Kunden auch intern erklären — bevor sie ein Angebot unterschreiben.
Mehr zum gesamten Ablauf und was eine professionelle Webseite ausmacht, findest du im Leitfaden zum Webseite erstellen lassen.
Was kostet eine Webseite erstellen lassen — die schnelle Antwort
| Umsetzungsart | Einmalige Kosten | Laufende Kosten |
|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo, Webador) | 0–200 € | 10–50 €/Monat |
| Freelancer / einfache Umsetzung | 500–5.000 € | 20–100 €/Monat |
| Professionelle Agentur (KMU-Fokus) | 1.500–8.000 € | 30–150 €/Monat |
| Individuelle Entwicklung / B2B | 8.000–25.000 €+ | 200–800 €/Monat |
Was diese Tabelle noch nicht beantwortet: Welche Lösung ist für dich die richtige? Das hängt nicht am Budget, sondern daran, was deine Webseite leisten soll.
Kosten nach Unternehmensziel
Die sinnvollere Frage als „Was kostet eine Webseite?" ist: Was soll meine Webseite für mein Unternehmen erreichen? Denn davon hängt ab, wie viel Investition sich wirklich rentiert.
| Dein Ziel | Passende Lösung | Realistischer Kostenrahmen |
|---|---|---|
| Digitale Visitenkarte — ich will online auffindbar sein | Onepager oder einfache Unternehmensseite | 1.500–3.500 € |
| Lokale Sichtbarkeit — Kunden in meiner Region finden mich | Unternehmenswebsite + lokale SEO-Basis + Google My Business | 3.000–6.000 € |
| Planbare Anfragen — die Website soll aktiv Leads bringen | Individuelle Website mit SEO, Conversion-Optimierung, Tracking | 6.000–15.000 € |
| B2B-Vertrieb / erklärungsbedürftige Leistungen | Strategie, UX, Content-Aufbau, technische SEO | 10.000–25.000 €+ |
| Onlineshop / Plattform / Sonderfunktionen | Individuelle Entwicklung | ab 20.000 € |
Aus der Praxis: Die meisten KMU die sich bei uns melden, brauchen die zweite oder dritte Kategorie. Eine einfache Unternehmenswebsite mit sauberer Struktur, gutem Text und lokalem SEO-Fundament — fertig in 2–3 Wochen, Festpreis zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Kein Abo, kein Stundensatz.
Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Baukastensysteme (Wix, Jimdo, Webador, Squarespace)
Monatliche Kosten: ca. 10–50 Euro. Einmalige Einrichtung: gering bis null.
Wann das sinnvoll ist: Sehr kleines Budget, du brauchst vor allem eine digitale Visitenkarte, und du hast Zeit und Lust, selbst am Design zu schrauben.
Was du dafür akzeptierst: Laufende Abo-Kosten die nie aufhören, schlechtere Ladezeiten als handgeschriebener Code, eingeschränkte Anpassbarkeit, und du bist von der Plattform abhängig — wenn Wix die Preise erhöht oder ein Feature ändert, hast du keine Alternative.
Freelancer
Kosten: 500–5.000 Euro, sehr variabel.
Wann das sinnvoll ist: Klar abgegrenztes Projekt, du weißt genau was du willst, und du bist bereit etwas mehr Koordinationsaufwand zu übernehmen.
Worauf du achten solltest: Verfügbarkeit nach dem Launch, Erfahrung mit deiner Branche, und ob der Preis auch Texte, Hosting und rechtliche Seiten abdeckt — oder nur das reine Design.
Agentur mit KMU-Fokus
Kosten: 1.500–8.000 Euro einmalig, je nach Umfang.
Wann das sinnvoll ist: Du willst, dass jemand mitdenkt — nicht nur umsetzt. Wenn Texte, Struktur, technische Qualität und Begleitung nach dem Launch wichtig sind.
Was du vermeiden solltest: Agenturen die Stundensätze statt Festpreise anbieten, drei Projektmanager zwischen dir und dem Entwickler schalten, und nach der Übergabe nicht mehr erreichbar sind.
Unser Ansatz: Kein Projektmanager zwischen dir und uns. Festpreis vor Projektbeginn. Du sprichst mit der Person, die deine Seite baut. Das hält den Preis fair und die Qualität hoch.
Laufende Kosten — was viele vergessen einzuplanen
Der Erstellungspreis ist nicht der Gesamtpreis. Jede Webseite hat laufende Kosten — egal ob Baukasten oder professionell entwickelt.
| Kostenart | Typischer Rahmen | Hinweis |
|---|---|---|
| Domain (.at, .de, .com) | 10–25 €/Jahr | Gehört dir — unabhängig vom Anbieter |
| Hosting / Server | 50–200 €/Jahr | Je nach Leistung und Anbieter |
| SSL-Zertifikat | 0–100 €/Jahr | Oft im Hosting enthalten; Let's Encrypt ist kostenlos |
| E-Mail-Hosting | 30–100 €/Jahr | Für office@ihrunternehmen.at |
| Wartung & Updates | 0–300 €/Monat | Je nach Wartungsvertrag; kann auch intern erledigt werden |
| Baukasten-Abo (wenn Baukasten) | 10–50 €/Monat | Läuft unbegrenzt — kein Exit ohne Neuaufbau |
Bei einer professionell gebauten Webseite ohne Baukasten fallen typischerweise 100–250 Euro pro Jahr für Domain, Hosting und SSL an. Das war's — solange du keine laufende Betreuung buchst.
Was den Preis einer Webseite wirklich bestimmt
Warum kostet die eine Unternehmenswebseite 2.000 Euro und die andere 12.000? Diese Faktoren machen den Unterschied:
Seitenanzahl und Umfang
Ein Onepager ist schneller fertig als eine Website mit 15 Unterseiten, Karrierebereich und mehrsprachiger Darstellung. Mehr Seiten = mehr Konzeption, mehr Texte, mehr Entwicklungszeit.
Texte
Wer schreibt die Inhalte? Wenn du fertige Texte lieferst, ist die Seite günstiger. Wenn die Agentur auch Texte schreibt, kommt ein wesentlicher Aufwandsblock dazu. Gute Texte sind oft so teuer wie das Design — und genauso wichtig.
Individualität
Ein Template das leicht angepasst wird, kostet weniger als ein Design das von Grund auf neu entworfen wird. Beides hat seinen Platz — aber der Unterschied schlägt sich im Preis nieder.
Funktionen
Kontaktformular: einfach. Online-Buchungssystem mit Kalenderintegration: komplex. Online-Shop mit Produktverwaltung, Zahlungsabwicklung und Lagerhaltung: sehr komplex. Jede Funktion hat einen Entwicklungsaufwand.
Mehrsprachigkeit
Deutsch und Englisch klingt simpel — ist aber doppelter Pflegeaufwand bei Inhalten und technisch extra Aufwand bei der Struktur.
SEO
Eine technisch saubere Seite ist nicht dasselbe wie eine SEO-optimierte Seite. Wenn du für bestimmte Keywords ranken willst, braucht es Keyword-Recherche, strukturierte Inhalte und strategischen Aufbau — das ist Extraleistung.
Was günstige Webseiten wirklich kosten
Eine Webseite für 300–500 Euro existiert. Was du dafür bekommst, ist meistens ein unverändertes Template, keine Textstrategie, und jemanden der nach der Übergabe nicht mehr erreichbar ist.
Das klingt zuerst nach einem guten Deal. Die Rechnung kommt später:
- Kein Ranking: Technisch schlechte Seiten ranken nicht. Du investierst in etwas, das niemand findet.
- Kein Vertrauen: Eine Webseite die wie ein Template aussieht, signalisiert Desinteresse. Kunden merken das.
- Zweites Projekt: In 18 Monaten machst du das Projekt von vorne — und zahlst dann wieder. Oft mehr, weil du diesmal weißt was du willst.
- Opportunity Cost: Jede Anfrage die die schlechte Seite nicht generiert hat, ist echter Umsatzverlust — auch wenn du ihn nicht direkt siehst.
Wir sehen das regelmäßig bei Kunden, die zu uns kommen nachdem sie schon eine günstige Seite haben. Die erste Frage ist fast immer: „Warum kommt eigentlich niemand über die Webseite?"
Wie erkenne ich ein faires Angebot?
Ein paar konkrete Fragen, bevor du ein Angebot unterschreibst:
- Ist es ein Festpreis? Stundensätze ohne Obergrenze sind für dich ein offenes Risiko.
- Was ist inklusive? Domain, Hosting, SSL, Texte, Impressum, Datenschutz, Mobiloptimierung — oder musst du das alles separat beauftragen?
- Wer baut die Seite wirklich? Wird ausgelagert? Sitzt der Entwickler im Haus oder irgendwo extern?
- Wer ist nach dem Launch mein Ansprechpartner? Und ist er innerhalb eines Werktags erreichbar?
- Gehört mir die Seite danach? Domain, Hosting, Code — alles in deinem Namen, oder bleibt etwas beim Anbieter?
- Was ist wenn ich unzufrieden bin? Ist eine Korrekturschleife inklusive, oder kostet jede Änderung extra?
Ein Anbieter der diese Fragen klar und konkret beantworten kann, hat nichts zu verstecken. Einer der ausweicht, hat meistens einen Grund dafür.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Unternehmenswebseite?
Eine seriös umgesetzte Unternehmenswebseite mit 5–8 Seiten, Kontaktformular, mobiloptimiert und mit allen rechtlichen Seiten liegt typischerweise zwischen 1.500 und 4.500 Euro einmalig. Darunter sind meist Abstriche beim Design, der technischen Qualität oder dem Betreuungsaufwand.Was kostet ein Onepager?
Ein Onepager — eine einzelne Scrollseite ohne Unterseiten — kostet in professioneller Ausführung ca. 1.500–3.000 Euro. Einfachere Varianten mit Template-Basis können auch darunter liegen, haben dann aber entsprechende Einschränkungen.Was kostet eine Website bei einer Agentur?
Das variiert stark. KMU-fokussierte Agenturen ohne großen Overhead bewegen sich bei Unternehmenswebsites zwischen 2.000 und 8.000 Euro. Größere Agenturen mit Projektmanagement-Strukturen beginnen oft erst bei 8.000–15.000 Euro — nicht weil die Qualität besser ist, sondern weil mehr Personen am Projekt beteiligt sind.Welche laufenden Kosten entstehen?
Bei einer professionell gebauten Seite ohne Baukasten: Domain ca. 15–25 €/Jahr, Hosting ca. 50–150 €/Jahr, SSL meist kostenlos oder im Hosting enthalten. Gesamtkosten laufend also ca. 100–200 Euro pro Jahr — deutlich weniger als ein Baukasten-Abo über mehrere Jahre.Warum kostet eine professionelle Website mehrere tausend Euro?
Weil Qualität Zeit kostet. Ein gutes Design, sauberes HTML, durchdachte Texte, technische SEO-Basis, rechtliche Absicherung und Begleitung nach dem Launch — das sind je nach Umfang 30–80 Stunden Arbeit. Bei einem fairen Stundensatz ergibt das die Zahlen die du siehst.Was ist günstiger: Freelancer oder Agentur?
Freelancer sind oft günstiger im Stundensatz. Entscheidend ist aber nicht der Preis allein, sondern was inklusive ist und wer nach dem Launch verfügbar ist. Eine Agentur mit fester Ansprechperson kann günstiger sein als ein Freelancer der mehrere Monate braucht weil er zu viele parallele Projekte hat.Wie erkenne ich ein faires Website-Angebot?
Drei Signale für ein seriöses Angebot: Festpreis statt Stundensatz, klare Auflistung was inklusive ist (Domain, Hosting, Texte, Impressum), und ein benannter Ansprechpartner nach dem Launch. Wenn das Angebot diese Punkte nicht klar regelt, nachfragen — oder weitersuchen.Webdesign-Kosten unverbindlich anfragen
Sie überlegen gerade, was Ihr Projekt kosten würde? Beschreiben Sie uns in zwei Sätzen, worum es geht — wir antworten innerhalb eines Tages mit einer ehrlichen Einschätzung. Kein Angebot ohne Gespräch.
Jetzt unverbindlich anfragen →